Unsere Schwerpunkte

Elementare Bildung

Das Alltägliche ist bei uns das Besondere

Kleinkinder erwerben durch ihr Tun und selbständiges Ausprobieren wichtige Fähigkeiten für alle Bildungsbereiche. Handlungsleitend für unsere Arbeit ist der "lebensbezogene - situationsorientierte Ansatz". Nicht das "Ergebnis" zählt, sondern der Weg dorthin.


Experimentales Lernen

Spielen = Lernen

Kleinkinder erfahren ihre Welt über ihren Körper und ihre Sinne. Sie begreifen und erfassen die Dinge zuerst aus Erfahrungslernen am direkten Objekt. Sie lernen erst das Konkrete, bevor sich das Abstrakte ausbildet. Sie geben ihren Sinneswahrnehmungen (ihrem Erlebten) einen Sinn. Sie sind neugierig und erfinderisch und bringen ständig etwas Neues auf die Welt.

Materialien unterstützen sie dabei. Sie sind wichtig, sobald Kinder ihre Hände entdecken. Alles was berührt und ertastet werden kann, vermittelt dem Kind Sinnes- und Materialerfahrungen. Je weniger das Kind selbst sprechen kann, desto bedeutsamer ist es, Materialien "sprechen" zu lassen. Geeignet sind Alltags- und Naturmaterialien, die vielfältig nutzbar und nicht unbedingt in ihren Funktionen festgelegt sind. Ein Merkmal von Kindheit ist, dass Kinder Dinge zweckentfremden, um vielfältige Erfahrungen damit zu machen. Interessant ist, was aktuell Bedeutung für das Kind hat. Haben sich die Erfahrungswerte mit einem Material erschöpft, und sind diese abgespeichert, wendet sich das Kind anderen Materialien zu.


Sprechen Lernen

Überall steckt Sprache drin

Die Sprachförderung in der Krippe ist ganzheitlich und alltagsorientiert. Kleinkinder "entlocken" durch ihre Mimik und Gesten den Erwachsenen Sprache. Um sie bei der Sprachentwicklung zu fördern, ist es von großer Bedeutung ihre Signale zu beantworten, Alltagshandlungen sprachlich zu begleiten und auf Augenhöhe im feinfühligen Dialog zu kommunizieren. Genauso wird die Sprachentwicklung durch Lieder, Reime, Fingerspiele, Bilderbücher und Geschichten und begleitende Sprache in Alltagshandlungen unterstützt.


Das aktive Kind

Bewegung ist ein zentrales Entwicklungsthema für Krippenkinder. Dazu gehören Aktivtitäten im Garten und in der Natur. Bewegungsspiele, rhytmische Erfahrungen, Fahrzeuge, Treppen, schiefe Ebenen u.v.m. Das Kind macht seine ersten Erfahrungen durch das Wahrnehmen mit allen Sinnen, hören, riechen, schmecken, tasten, sehen, bewegen und gewinnt so Einsichten über Zusammenänge und Handlungsabläufe.

Bei den pflegerischen Tätigkeiten fördern wir die Wahrnehmung der Kinder für den eigenen Körper, für Körperpflege, Körperempfindungen ebenso im Wechsel von Aktivität und Entspannung und beim Essen als sinnliche und körperbezogene Erfahrung. Bei uns kann Ihr Kind Räume erkunden und sich darin ausprobieren.

Die zunehmenden Bewegungsmöglichkeiten des Kindes ermöglicht ihm eine aktive Eroberung seiner Umwelt. Aber auch hier besteht die Möglichkeit von einer sehr aktiven Bewegung in eine ruhige Bewegung zu wechseln. Möchte ich z.B. sanft von der Hängematte schaukeln oder lieber schnell mit dem Laufrad im Garten fahren. Die Angst vor Unfällen darf nicht zum Anlass genommen werden, das Bewegungsbedürfnis der Kinder ständig einzuschränken. Der überwiegende Teil der Sicherheit wird dabei durch das richtige, selbstsichernde Verhalten der Kinder bestimmt. Beispielsweise beobachten Kleinkinder sehr intensiv Spielsituationen, bevor sie sich darauf einlassen.


Natur und Wunder

Täglich verbringen wir viel Zeit an der frischen Luft in unserem Krippen-Garten. Mindestens einmal wöchentlich erkunden wir zu Fuß oder mit unseren "Krippen-Wägen" unser Dorf Igling. Wir erkunden den Wald, besuchen Tiere oder toben auf dem großen Spielplatz. Manchmal besuchen wir auch den Kindergarten und spielen dort im großen Garten oder fahren mit unseren Fahrzeugen auf dem großen Schulhof der Grundschule.

Natur und Outdoor Erkundungen sind ein großer Schwerpunkt in unserem Wochenprogramm.


Soziale, emotionale Kompetenz

Ausgehend von den positiven Erfahrungen des Kindes in der Beziehung zum Betreuungspersonal unterstützen wir die Entwicklung der emotionalen und sozialen Kompetenzen durch das Wahrnehmen von Verbalisieren von Emotionen und Befindlichkeiten. Wir vermitteln bei Konflikten und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. Ebenso wird das Bedürfnis der Kinder nach Eigenständigkeit wahrgenommen und das Gruppengefühl durch gemeinsame Aktionen gestärkt. Das Kind nimmt Kontakt zu anderen Kindern auf, ein gemeinsames Spiel entsteht und Freundschaften mit zunehmendem Alter ausgebaut.


Kognitive Kompetenz

Das neugierige Kind

Kognitive Kompetenz entwickelt sich im Kontext aller vorher genanntn Bildungsbereiche. Krippenkinder lernen im Spiel: Farb- und Sortierspiele, Puzzle, Bausteine, Experimentieren mit Naturmaterialien, Wasser, Sand, Matsch, Farben, Papier, Kleber, Stoffe, u.v.m.

In Symbol- und Rollenspielen ahmen Sie Alltagshandlungen nach und verinnerlichen sie durch häufiges Wiederholen. Durch das Verbalisieren aller ihrer Tätigkeiten begreifen Kinder Abläufe und erkennen einfache Zusammenhänge von Ursache und Wirkung. Beliebt ist bei den Kindern unser digitaler Bilderrahmen, auf dem sie sich bei ihren Aktivitäten selbst sehen können.

Auch in ihren Portfolioordnern können sie gemachte und erlebte Erfahrungen immer wieder nachsehen und verinnerlichen.

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